Allgemeines

Die nach­fol­gen­den Infor­ma­tio­nen beschrei­ben die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Kli­ent und Ergo­the­ra­peu­tin.

Ver­hin­de­rung:
Bei Ver­hin­de­rung der The­ra­pie bit­te so früh wie mög­lich und spä­tes­tens 24h vor­her abmel­den. Der Ter­min muss sonst pri­vat ver­rech­net wer­den.

Daten­schutz:
Wir schüt­zen ihre Pati­en­ten­da­ten (Hin­weis HIN Signet)!

Anmel­dung:
Ergo­the­ra­pie ist eine medi­zi­nisch-the­ra­peu­ti­sche Behand­lung. Sie erfolgt auf ärzt­li­che Ver­ord­nung und beinhal­tet in der Regel neun Behand­lun­gen. Für die Wei­ter­füh­rung wird eine wei­te­re Ver­ord­nung benö­tigt. Die Kos­ten wer­den durch die Grund­ver­si­che­rung der Kran­ken­kas­se oder der Unfall­ver­si­che­rung über­nom­men. Die Ver­rech­nung der Leis­tun­gen erfolgt nach Tarif­ver­trag direkt über die Ver­si­che­rung.

Ers­te Kon­sul­ta­ti­on

Der Erst­kon­takt in der Ergo­the­ra­pie dau­ert ca. 45–60 Minu­ten. Die Anmel­dung für die Ergo­the­ra­pie erfolgt im Rah­men einer ärzt­li­chen Ver­ord­nung, es ist jedoch auch mög­lich, sich als Pri­vat­zah­ler in der Ergo­the­ra­pie anzu­mel­den.

Beim Erst­kon­takt muss immer ein Ana­mne­se­bo­gen mit:

  • Per­sön­li­che Daten (Name, Adres­se, Geburts­da­tum, Kon­takt­in­for­ma­tio­nen)
  • Medi­zi­ni­sche Vor­ge­schich­te (Dia­gno­sen, Beschwer­den, bis­he­ri­ge Behand­lun­gen)
  • All­tags­ak­ti­vi­tä­ten und Ein­schrän­kun­gen
  • Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung zur The­ra­pie und Daten­schutz­er­klä­rung
  • Bestä­ti­gung, dass Sie mit der ergo­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung ein­ver­stan­den sind
  • Zustim­mung zur Ver­ar­bei­tung Ihrer per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten aus­ge­füllt wer­den.

Danach erfolgt das Gespräch über Schwie­rig­kei­ten und Bedürf­nis­se, wel­che Sie in ihrem All­tag ein­schrän­ken.

Abhän­gig von der Pro­ble­ma­tik ist es not­wen­dig, dass klei­ne Tests oder Beob­ach­tun­gen gemacht wer­den müs­sen (Beweg­lich­keit, Koor­di­na­ti­on, Fein­mo­to­rik oder kogni­ti­ven Fähig­kei­ten). Im Anschluss erklä­re ich mög­li­che Ansät­ze und Metho­den und die The­ra­pie­zie­le wer­den gemein­sam fest­ge­legt.

Pra­xis­be­su­che:
Mobi­le Pati­en­ten besu­chen mich in der Pra­xis

Domi­zil­be­hand­lun­gen:
Auf Anfra­ge bie­te ich Haus­be­su­che in Vill­mer­gen und Umge­bung (15 Min. Fahr­zeit) an.

Was ist der Unter­schied zwi­schen Ergo­the­ra­pie und Phy­sio­the­ra­pie

Die­se Fra­ge wird häu­fig gestellt.
Der Haupt­un­ter­schied zwi­schen Ergo­the­ra­pie und Phy­sio­the­ra­pie liegt im Fokus der The­ra­pie.

Ergo­the­ra­pie kon­zen­triert sich auf die Wie­der­her­stel­lung und För­de­rung der Selbst­stän­dig­keit im All­tag. Sie hilft Men­schen, all­täg­li­che Akti­vi­tä­ten (z. B. Anzie­hen, Essen, Schrei­ben, Arbei­ten) trotz kör­per­li­cher, geis­ti­ger oder psy­chi­scher Ein­schrän­kun­gen zu bewäl­ti­gen.

Phy­sio­the­ra­pie fokus­siert sich auf die Wie­der­her­stel­lung, Erhal­tung oder Ver­bes­se­rung der Beweg­lich­keit und kör­per­li­chen Funk­tio­nen. Sie hilft vor allem bei Schmer­zen, mus­ku­lä­ren Pro­ble­men und Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen durch geziel­te Übun­gen, Mas­sa­gen und phy­si­ka­li­sche Maß­nah­men.
Zusam­men­ge­fasst befasst sichErgo­the­ra­pie mit der All­tags­be­wäl­ti­gung und funk­tio­na­len Selbst­stän­dig­keit und Phy­sio­the­ra­pie mit der Bewe­gung und kör­per­li­chen Funk­ti­ons­fä­hig­keit.

Die Ergo­the­ra­pie und Phy­sio­the­ra­pie arbei­ten häu­fig eng mit­ein­an­der zusam­men und unter­stüt­zen Sie so gemein­sam bei ihren Ziel­set­zun­gen und Fort­schrit­ten.